Portrait

Maryse Bodé stammt aus Luxemburg. Seit 1974 lebt sie als freischaffende Übersetzerin,  Schriftstellerin und Kursleiterin für Experimentelles  Schreiben im Kanton Nidwalden. Nach der Geburt des  3. Sohnes bricht in ihr ein Schreibsturm aus, der in intensive Dialoge mit Kunstschaffenden fliesst.

Lyrik wird Brot im Tag. Die Nächte, Aufenthalte in Fluss-  und Berglandschaften, sowie die korsische Meeresweite  geben ihr Raum fürs Schreiben. Aus einer kreativen Stille  heraus richtet sie sich in Achtsamkeit immer wieder neu  auf ein Du aus, auf das Fremde, das ganz Andere, das sie  als Gegenüber magisch anzieht und inspiriert. In diesem Zusammenhang ist der Geliebte dann manchmal Fluss, manchmal Meer.

Oft sind es Stimmungen in der Natur die  die Sprachfindung ankurbeln, ein unsichtbares Vibrieren,  das auf die Dichterin überspringt und sie nicht mehr loslässt, bis das Spiel mit dem Wort Gedicht wird oder Sound, der  beim Lesen der Texte gehört wird. Die Gedichte von  Maryse Bodé leben von Beziehung, von dem Zwischen,  von Verflechtungen. Es leuchtet Sprache auf, die horizontal  als Gedicht verstanden werden kann und vertikal als Gebet.

Mitglied: AdS/Autorinnen und Autoren der Schweiz, ISSV, ZSV, Pro Litteris, Interessengemeinschaft Poesietherapie Schweiz, Centre National de Littérature du Luxembourg/Mersch

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