Lesung & Podium für "Frauen auf dem Weg"

Als Dichterin der Hoffnung, die mit Licht aufs Dunkel schreibt, mit Feuer aufs Wasser, mit Sternensprache auf Himmel und Hölle, habe ich gelernt, dass innere Visionen äussere Realität erschaffen. 
Leere und Stille schaffen Raum für Überraschung. Sofern man der Leere ihr Recht lässt, schafft man Raum fürs Staunen, für Neues, für Begegnung. Auch einmal ins Leere sprechen und die Geste zu einem Du in die Stille fallen lassen, wie neue Saat. 
Vertrauen und Aspekte der Versöhnung mit sich und andern spielen in vielen meiner Texte eine Rolle. Obschon wir alle wissen, dass es Dinge gibt, die einfach nicht oder nicht mehr zu ändern sind, ist und bleibt der Weg der Versöhnung ein Antistress-Programm. Es geht oftmals auch um das Aufgeben der Opferrolle, um Versöhnung mit s

ich selbst.  
Politisch bin ich nur indirekt über Meditation und Vision engagiert und doch stark mit dem jeweiligen Geschehen verbunden. Die Präsenz und Wirkung aus der Stille heraus
ist eine Realität die in unserer lauten Gesellschaft oft verkannt wird. 
Maryse Bodé